Meine Geschichte zu meinem Sternenkind Wuno (Teil 1)
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Stellvertretend für hunderttausende von Bildern unserer Fotografen, reichten wir eines davon im Juni für den "PR-Bild Award 2022" ein. Unter allen eingesendeten Bildern suchte dann eine 21köpfige Jury sechzig Bilder aus, von denen sie sehr beeindruckt war.
Heute bekamen wir die Nachricht, dass das Bild von LION zum Nachdenken angeregt hat. Somit sind wir im Voting.
Es gibt kein Geld zu gewinnen, dafür aber Interesse an unserem Thema. Das ist mit Geld nicht zu bezahlen. Mediales Interesse war in der Geschichte von "Dein Sternenkind" schon immer zielführend.
Darum bitten wir euch heute erneut, „LION mit seinem Vater“ eure Stimme zu geben.
Es ist ganz einfach. Ihr müsst lediglich ein „LIKE“ dalassen. Ein Hinterlassen einer Emailadresse ist nicht nötig.   Es ist nicht nur ein Klick für das Bild, es ist viel mehr!

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Meine Geschichte zu meinem Sternenkind Wuno (Teil 1)


Teil 1- Das größte Glück auf Erden, dem Himmel doch so nah

Es begann im Februar 2021, als ich wusste, dass ich schwanger bin. Nach meinen vorherigen Verlusten 2014 (7 SSW) und 2017 (11 SSW), war mein Partner und ich nun endlich wieder bereit, es nochmals zu versuchen. Ich freute mich von Anfang an riesig darüber, mein Partner war auf Grund unserer beiden Sternchen noch etwas verhalten, es war eine Art Selbstschutz von ihm. Die ersten Schwangerschaftstests zeigten noch nix (es war einfach noch zu früh), doch beim fünften oder sechsten zeigte sich nun doch der zweite Strich. Ich war wirklich schwanger! In den ersten Wochen hatte ich immer wieder leichte Blutungen und ich dachte, das war es nun. Jedoch stellte meine Frauenärztin ein Hämatom bei mir fest und gab mir ein schwangerschaftsunterstützendes Medikament. Die Blutungen hörten auf, dem Mäusel ging es gut und er zappelte fröhlich in mir herum. Mein Bauch fing schnell an zu wachsen, die Kinder sahen in der 8 SSW, dass Mamas Bauch dicker wird. Mein Großer weinte vor Freude, als ich ihm sagte, dass er nochmals großer Bruder wird und auch unser Jüngster brachte seine Freude deutlich zum Ausdruck. Natürlich sprachen wir auch darüber, dass immer was passieren kann. Ab der 12 SSW war für uns der erste große Meilenstein geschafft, ich spürte ihn auch in mir, wie er sich bewegte, seine Zeichen erfüllten mich mit völliger Liebe! Jetzt musste alles gut werden und wir freuten uns nun umso mehr. Ich begann zaghaft, Platz für unser neues Familienmitglied zu schaffen und ich verkündete die frohe Botschaft an alle, die mir nahestanden. Es war nun auch wirklich nicht mehr zu übersehen, dass ich ein kleines süßes Wesen in mir trug. Am 28.04., es war ein Mittwoch, war ich beim Zahnarzt und ein ungutes Gefühl machte sich in mir breit. Ich ging anschließend zu meiner Frauenärztin, um es abklären zu lassen, in der Hoffnung, gesagt zu bekommen, dass alles gut sei. Ich war in der 14 SSW. Ab da nahm das Schicksal seinen Lauf. Mir wurde von der Ärztin gesagt, dass da ein Fleck auf der Niere sei und es einen Nierenstau gebe. Ich dachte erst, dass ich dies hätte und somit war ich noch ziemlich gelassen. Plötzlich meinte sie zu mir, dass ich zur Feindiagnostik müsse und das schnellst möglich. Da verstand ich, dass nicht ich dies hatte, sondern mein kleines Baby. Ich fing an zu weinen und verstand die Welt nicht mehr. Als die Frauenärztin im gleichen Zug zum Telefon griff, um einen Termin zu vereinbaren, wurde mir irgendwie der Ernst der Lage bewusst. Zu Hause angekommen, kam nun auch bald mein Partner mit unseren zwei Jungs (8 und 12 Jahre) nach Hause. Er sah mich und fragte, was los sei. Ich erzählte ihm alles. Er fragte mich, ob unser Kind überleben wird und ich antwortete mit ja, auf alle Fälle. Ich hatte sofort begonnen, mich im Internet mit dieser Diagnose (Megazystis) auseinander zu setzen und die Erfahrungsberichte gaben mir wieder Mut und Hoffnung, dass alles gut wird. Ich habe selbst nicht dran geglaubt, was uns noch bevorstehen wird. Am Montag waren mein Partner und ich nun zur Feindiagnostik und die Untersuchung dauerte ewig. Ich sah das Herz schlagen und somit war die Welt für mich in Ordnung, mehr zählte für mich nicht. Nun meinte diese Ärztin, dass sie viel zu bemängeln hätte und das interessierte mich irgendwie gar nicht, mein Baby zappelte in mir und das Herz schlug. Als sie anfing zu erzählen und es klar war, in welche Richtung es geht, dass unser Liebstes wohl keine Chance auf ein Leben hat, schaltete ich ab und ich zitterte nur noch und stand völlig neben mir. Es wurde eine Megazystis diagnostiziert, das Nierengewebe war dadurch schon beschädigt, die Organe aus dem Bauchraum hat es in den Brustkorb geschoben, unser Mäusel konnte durch eine Klappe im Harnleiter, die da absolut nicht hingehörte, einfach nicht pullern. Ich war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr aufnahmefähig, zum Glück konnte mein Partner das Wesentliche erfassen. Als wir aus der Praxis raus waren, fragte ich ihn, was wir nun machen müssen. Ich verstand die Welt nicht mehr und es fühlte sich nicht mehr greifbar für mich an. Ich wollte das so einfach nicht haben...

Teil II kommt nächsten Freitag


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