DSK

Unsere Fotografin Vivien erzählt


Mittwoch, der 02.06.2021, ich war gerade dabei mich für ein Treffen mit einer Freundin fertig zu machen, als um 16.43 Uhr, der mir so bekannte Alarmton auf meinem Handy ertönte.
Ich nahm den Einsatz an, weil ich wusste, dass meine Freundin Verständnis dafür hat, wenn ich etwas später kommen würde. In unserem Forum habe ich gelesen, dass es zwei Mädchen aus der 22. ssw sind, nachdem wir uns hier abgestimmt hatten, meldete ich mich in der Klinik an, wir vereinbarten, dass die Fotos am Donnerstag früh gemacht werden. Ich packte mir Perlengel in meine Kameratasche und stellte sie an die Tür.

Am nächsten Tag in der Früh machte ich mich also auf den Weg zur Klinik, für einen Morgen an einem Feiertag sehr voll auf den Straßen, destotrotz war ich zur vereinbarten Zeit im Krankenhaus angekommen.

Die unglaublich lieben Hebammen aus dem Städtischen Klinikum Dortmund empfingen mich liebevoll und brachten mich in einen leeren Kreißsaal. Sie hatten die Wassermethode angewandt und legten mir die beiden wunderschönen Mädchen Edda und Leah in ein weißes Handtuch. Sie legten mir ein Einschlagdeckchen für die beiden zur Seite, in das sie kommen werden.

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Alice im Wunderland


Wir sind ins Krankenhaus gefahren zur CTG-Kontrolle, weil ich bereits fast eine Woche über Termin war. Die Ärztin machte einen Ultraschall und meinte dann unser Baby wäre ihr zu wenig gewachsen und das Fruchtwasser für die Woche eher zuviel. Sie würden lieber kein Risiko eingehen und mich dabehalten zur Einleitung.

Über zwei Tage wurde ich eingeleitet mit Stäbchen, weil ich zwei Jahre zuvor einen Kaiserschnitt hatte. Am Abend des zweiten Tages dann bei 41+0 hängte die Hebamme mir den Wehentropf an und nur kurze Zeit später platzte die Fruchtblase. Die Wehen waren sehr heftig und die Hebamme machte den Tropf erstmal ab. Die Wehen blieben weiterhin sehr stark, aber leider warst du noch nicht bereit geboren zu werden und so musste ich liegen bleiben. Nach ca 9 Stunden heftiger Wehen kam ich in den Kreissaal und endlich schien sich etwas zu tun. Ich bekam eine PDA gelegt.

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Ey, das wäre schön blöd nicht an Wunder zu glauben


Schon sehr früh standen zwei Sachen für mich fest, nämlich dass ich Mutter sein werde und dass ich definitiv in der Medizin arbeiten möchte. Lachen Sie nicht, aber ganz 90er Kind ist George Clooney daran schuld. Wenn Dr. Doug Ross jeden Nachmittag bei Emergency Room für seine Patienten gekämpft hat, schmolz mein Herz nur so dahin. Ja, ich weiß. Die heutige Jugend würde natürlich sagen: "George wer?". Ich verstehe das. Der Sauerstoffmangel in den Kinderzimmern sorgt natürlich für "Geschmacksverirrungen" à la "Grey's Anatomy". Mit dem Krankenhausalltag kam dann auch die Ernüchterung, dass es eben in deutschen Krankenhäusern keinen Dr. Ross und keinen Dr. Carter gibt. Die Realität zeigt eine andere Seite. Das Wort "Palliativmedizin" ist quasi der Lord-Voldemort unter den Chirurgen. Mehr als einmal habe ich es gewagt Chirurgen nach dem Sinn einer OP zu fragen. Böser Fehler. Machen Sie das bloß nie nach. Ich habe jedenfalls sehr schnell gemerkt, dass ich ein Fan der Palliativmedizin bin. Denn der traurige Alltag zeigt, die Würde des Menschen hört meist am Krankenbett auf. Und das nicht nur, weil vielen Patienten und Angehörigen das Loslassen schwerfällt, sondern auch, weil viel zu wenig Ärzte den Tod als würdevollen Teil des Lebens betrachten. Die vielen Intensivstation-Patienten, die sich quälend in den Tod kämpfen, haben jedenfalls mein absolutes Mitgefühl. Von diesem Punkt erfolgt ein kurzer, aber großer Zeitsprung in das Jetzt zu einem Gespräch mit dem Chefarzt der Kinderklinik eines großen Krankenhauses:

"Wissen Sie. Ich fand es schon immer schrecklich, wenn Patienten qualvoll auf der Intensivstation verstorben sind. Wenn ich das schon immer bei fremden Menschen furchtbar finde - warum soll ich das dann meinem eigenen Kind antun?"

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Unsere Geschichte mit unserem kleinen Sternchen



Ich hatte einen kleinen Hauch Blut entdeckt, während alle feierten, zerbrach meine kleine Welt...

Am Abend des 14.09.2019, der Tag an dem mein Bruder seine Freundin zu seiner Frau machte, saß ich also um 23.20 Uhr im Wartebereich der Frauenklinik.

Es war meine zweite Schwangerschaft, mein erstes Wunder hatte ich genau zwei Jahre zuvor, ebenfalls in der 10. SSW gehen lassen müssen.

Ich wollte doch nur den Herzschlag sehen. Da ich Kinderwunschpatientin war, kannte ich mich mit den Schallgeräten bestens aus.

Ich bat die Ärztin, den Bildschirm zu drehen, so dass ich selbst ein Auge auf mein kleines Wunder werfen konnte. Während sie sagte: „Da gibt es noch nicht viel zu sehen“, dachte ich: „Was redet sie nur? Das ist die Liebe meines Lebens“.

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Miko und Luca - Für immer und grenzenlos!



Nach lang ersehntem Kinderwunsch hatten mein jetziger Verlobter und ich endlich Ende August 2019 einen positiven Schwangerschaftstest. Die Freude war riesig... dass wir dann zwei Wochen später, nachdem meine Frauenärztin bekannt gab, dass ich in der 6. Schwangerschaftswoche bin, quasi nochmal einen zweiten positiven Schwangerschaftstest haben würden, damit hatten wir nicht gerechnet! Ich höre heute noch meine Frauenärztin sagen: "Hey, das sind zwei!" die Freude war nochmal so groß dass bei uns beiden und auch bei Familienmitgliedern, die unseren Weg bis dahin mitbekamen, viele Tränen der Freude liefen. Die ersten Nächte konnte ich vor lauter Freude und Vorfreude gar nicht schlafen und was wir alles planen mussten! Wow, so aufregend!
Alles verlief immer super. Wir erfuhren erstmal nur ein Geschlecht, ein Junge. Und wieso auch immer, erzählte ich schon meinen Eltern "das werden zwei Jungs!"

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