DSK
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Stellvertretend für hunderttausende von Bildern unserer Fotografen, reichten wir eines davon im Juni für den "PR-Bild Award 2022" ein. Unter allen eingesendeten Bildern suchte dann eine 21köpfige Jury sechzig Bilder aus, von denen sie sehr beeindruckt war.
Heute bekamen wir die Nachricht, dass das Bild von LION zum Nachdenken angeregt hat. Somit sind wir im Voting.
Es gibt kein Geld zu gewinnen, dafür aber Interesse an unserem Thema. Das ist mit Geld nicht zu bezahlen. Mediales Interesse war in der Geschichte von "Dein Sternenkind" schon immer zielführend.
Darum bitten wir euch heute erneut, „LION mit seinem Vater“ eure Stimme zu geben.
Es ist ganz einfach. Ihr müsst lediglich ein „LIKE“ dalassen. Ein Hinterlassen einer Emailadresse ist nicht nötig.   Es ist nicht nur ein Klick für das Bild, es ist viel mehr!

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"Ein Regenbogen-Zwilling der im anderen weiter lebt.." Teil 2

Ich bekam die 1. Lungenreife und ich war in der 25Ssw. 1,5h danach entschied der Arzt sofort die Mäuse per Kaiserschnitt zu holen. Meine Hebamme reichte mir mein Handy und bat mich meinen Mann anzurufen, das tat ich auch. Plötzlich ging alles ganz schnell und ich wurde für den OP fertig gemacht. Die Hebamme sagte mir folgende Worte: "Ich verspreche dir das ich bei dir bleibe bis du wieder aufwachst, ich werde beide Jungs in Empfang nehmen und deinen Mann auch"! Worte die mir bis heute noch im Gedächtnis blieben. Sie erfragte noch die Namen der Zwillinge und ich sagte ich: "der Erste soll Fjell Einar heissen und der Zweite Ubbe Ansgar". Im OP zeigte sie mir noch die Handtücher, gelb für Fjell und grün für Ubbe. Das war das letzte was ich noch wahr nahm bevor ich schon die Maske aufbekam für die Vollnarkose. Ich betete still das alles gut gehen soll und ich meine zwei Mäuse in die Arme nehmen möchte - lebend!

Zwei Stunden später wachte ich auch, mein Mann und Hebamme N. waren an meiner Seite. Alles ging gut und beiden ging den Umständen entsprechend gut, sie lagen auf der Neo und ich durfte sie kurz sehen. Mit dem Bett schob man mich nachts auf die Neo ITS. Fjell Einar wurde 0.17Uhr und Ubbe um 0.18Uhr geboren mit einem Gewicht von 620gr. und 730gr.

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"Ein Regenbogen-Zwilling der im anderen weiter lebt.." Teil 1

Nachdem wir Uns von unseren Zwillingen Freya & Freyr im November 2020 verabschieden mussten, ging unser Leben weiter. Wir und auch unsere grosse Kinder mussten weiter unseren Alltag bestreiten, auch wenn wir gelähmt waren von dem was passierte.

Es war eine schwere Zeit und auch eine wahrliche Kriese für uns als Paar. Während ich versuchte mir Aufgaben zu suchen um durch den Tag zu kommen, ging es meinem Mann zunehmend schlechter. Er versank in Trauer und nichts ging mehr. Nächte die zum Tag wurden und Tage die zu Nächten wurden.

Ich hatte das grosse Glück das mich meine grossen Kinder forderten, sonst wäre ich in ein Loch gefallen, aus dem ich mich wohl selbst hätte nicht hoch holen können.

Mein Geburtstag im Dezember war der schlimmste, wie er hätte nur sein können. Ich fühlte mich leer, Freude konnte ich für nichts empfinden. Freunde schotteten sich ab, was für mich sehr schwer war und doch musste ich einen Weg finden wie es weiter geht.

Neue Aufgaben hiess es nun: wir planten unseren Umzug, denn wir wussten wir wollen nicht mehr ohne den anderen sein, denn wir sind eine Familie und gehören zusammen.

Irgendwann fragten wir Uns, versuchen wir es nocheinmal oder ist die Angst viel zu gross?

Wir entschieden Uns dafür, das die Natur dies entscheiden solle, wenn es klappt dann klappt es, wenn nicht dann ist das auch okay.

Es war März 2021, wir sind gerade umgezogen und nichts tat sich bezüglich einer erneuten Schwangerschaft. Natürlich war ich traurig, sehr sogar, doch ich setzte einen Haken an dieses Thema.

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Finn Uriel - strahlendes Licht



Heute möchte ich euch schreiben und versuchen in Worte zu fassen was eure Arbeit für uns bedeutet, da wir leider den Fotografen nicht selber treffen konnten und er die Bilder von unserem Finn Uriel leider alleine machen musste.

Ich werde ein paar Jahre vor dem Geschehen mit unserer Geschichte beginnen da dort unsere Reise bis heute ihren Anfang hat. Vor bald 6 Jahren war ich das erste Mal schwanger mit unserem Darian Rafael. Bis zur 26. SSW verlief alles normal. Ich entwickelte dann eine Präeklampsie, die sich aber nicht weiter verschlechterte zum Glück. Trotzdem immer wieder KH Aufenthalte wegen meinem Blutdruck und weil unser Kleiner nicht richtig versorgt wurde. Wegen einem komischen Gefühl, dass etwas nicht passt, ging ich am 30.08.15 wieder in die Klinik. Wir wurden ans CTG angeschlossen und mussten ununterbrochen dran bleiben. Ich bekam Lungenreife spritzen. Am 31.08.15 um 02:44 wurde unser Darian Rafael dann in SSW 29+5 per Not sectio geholt. Plazentaablösung er wog 1040 gramm und war 36 cm groß. Der Erzengel Rafael hat uns damals beschützt, deswegen auch der Zweitname. Darian hat alles super gemacht und ist heute bald 6 Jahre.

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Meine Geschichte zu meinem Sternenkind Wuno (Teil 3)


Es war schwer bis unmöglich zu begreifen, was geschehen ist. Wir mussten uns eine Klinik aussuchen, in der wir unser Liebstes auf die Welt bringen mussten, wir entschieden uns für das Neustädter Krankenhaus in Dresden. Wir fuhren gemeinsam dort hin, um alles weiter zu besprechen und nochmals wurde ich dort untersucht. Ich hatte immer noch die Hoffnung in mir, dass es unserem kleinen Mann doch plötzlich bessergeht. Dies war leider nicht der Fall und es wurde die stationäre Aufnahme für den 25.05. geplant. Nun blieben uns noch 1,5 Wochen. Mit unseren beiden Jungs bastelten wir kleine Dinge, die unser Wuno auf seine letzte Reise mitbekommen sollte. Sie schrieben ihm einen Abschiedsbrief, bemalten Steine, einfach wunderbare kleine Dinge, die doch so unmessbar groß und liebevoll waren. Wir kauften ein Handtuch, in welches er nach der Geburt gewickelt werden sollte. Es war ein blaues mit einer Möwe und dem Schriftzug „Ahoi“ drauf.

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Meine Geschichte zu meinem Sternenkind Wuno (Teil 2)


Nach diesem Termin sprachen wir mit unseren Kindern sehr offen, sie merkten ohnehin, dass hier was ganz und gar nicht stimmte. Wir weinten gemeinsam und beteten, dass doch alles irgendwie gut werden würde. Am Mittwoch fuhren wir nach Dresden (wir wohnen in Bautzen) zur humangenetischen Beratung und dort wurde uns ein wenig Hoffnung mit an die Hand gegeben, woraus ich für alles weitere Kraft schöpfte, um nicht komplett zusammen zu brechen. Am Donnerstag wurde mir Fruchtwasser entnommen, was für mein Mäuschen und mich eine absolute Tortur war, da ich nur noch sehr wenig Fruchtwasser hatte. Es sollte durch die Untersuchung eine Trisomie ausgeschlossen werden. Mir war aus irgendeinem Grund klar, dass unser Engel keine Trisomie hat. Ich bekam gesagt, dass es ein kleiner Junge ist, unser kleiner Junge! Wir bekamen eine Überweisung zu einem Berliner Arzt, für die Zweitmeinung, der Termin war für Montag geplant. Ich recherchierte immer wieder im Internet und wurde auf einen Arzt in Mannheim aufmerksam, der sich genau auf dieses Krankheitsbild spezialisiert hat. Ich erreichte diesen Arzt sofort am Telefon und wir vereinbarten einen Termin für Dienstag. Das Wochenende hatten wir Zeit zum Durchatmen, Zeit für unsere Kinder, wir rückten sehr eng zusammen und sprachen auch weiter sehr offen mit ihnen, was da gerade passiert.

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