DSK

„Vielleicht bedeutet zu lieben aber auch: wissen wann es Abschied nehmen heißt.“



Obwohl wir eigentlich von Anfang an sehr offen mit unserem Schicksal umgegangen sind, haben wir einige Zeit gebraucht, dass Erlebte zu verarbeiten. Nun, ein Jahr später möchten wir unsere Geschichte gerne erzählen. Für Matti, um ihm ein Gesicht zu geben. Für uns selber, um uns frei zu machen. Aber auch ganz besonders um anderen Betroffenen Mut zu machen und nicht zu tabuisieren, was doch so viele andere betrifft und in unserer Trauerkultur leider immer noch ein Tabu darstellt.

Matti, unser zweites absolutes Wunschkind, hat sich im Juni 2021 auf die Reise zu uns gemacht. Natürlich waren wir überglücklich und voller Vorfreude, bald endlich zu Viert und damit komplett zu sein. Einfach von ganz viel Zauber und Liebe für diesen kleinen Zwerg in in meinem Bauch erfüllt. Niemals hätten wir auch nur ansatzweise damit gerechnet, welcher Alptraum uns noch bevorstehen würde.

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Noah

Es war der 10.April 2020, nachts 3 Uhr. Ich wurde wach mit starken Rückenschmerzen, rechtsseitig. Der Bauch wurde immer mal hart. Übungswehen dachte ich. So hatte ich es ja gelernt. Also dachte ich mir nicht viel dabei. Es war ja alles aushaltbar. Rücken hat ja jeder mal in der Schwangerschaft.
Vormittags sprach ich meine Schwester an, diese hatte in Ihrer Schwangerschaft Probleme mit den Nieren. Sie meinte es klingt schon etwas danach, fahr mal zum Notdienst und lass dabei gucken. Einmal zuviel schadet nicht.
Letztendlich sind wir gegen 12.00 Uhr in die Notfall Praxis. Der Arzt dort untersuchte mich. Er meinte das Mäuschen liegt am Nerv, das kommt in der 24. Woche häufig vor. Dienstag sollte ich in seine Praxis kommen, dann bekäme ich Physio.
Aber, ich sei eine junge Mama und es kämen die Feiertage. Damit ich beruhigter sei das wirklich nichts ist soll ich noch hoch zu den Gynäkologen. Dann könnte ich die Feiertage genießen.

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"Gleich ist es vorbei"


Jonas Fabian

Er war da, alles war gut… und doch war diese schier heile Welt schnell getrübt…

Ich liege hier in einem Untersuchungszimmer auf der Liege. Davor habe ich den Raum für mich hergerichtet. Ich hatte eine Kerze dabei und ein Foto. Darauf zu sehen sind ich mit meinem Babybauch und meine zwei Männer, mein Mann und mein Sohn, die den Bauch gerade küssen. Ich sehe sie dabei liebevoll an. Mit meinen Affirmationen im Kopf, die ich mir eigens für diesen Eingriff erarbeitet habe, liege ich hier, wissend, was passieren wird. Für diesen Eingriff habe ich mir den Arzt gewählt, bei dem ich ganz intuitiv still werde, mich entspannen kann, dem ich vertrauen kann. Trotzdem ist es eine absurde Situation. Mein Mann und ich sind hier, um unser Kind töten zu lassen. Wir kommen sogar freiwillig. Von außen kaum zu verstehen, wenn man die Geschichte – den Weg, der davor liegt, nicht kennt.

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Unsere Geschichte mit unserem kleinen Sternchen

Ich hatte einen kleinen Hauch Blut entdeckt, während alle feierten zerbrach meine kleine Welt...

Am Abend des 14.09.2019, der Tag an dem mein Bruder seine Freundin zu seiner Frau machte, saß ich also um 23.20 Uhr im Wartebereich der Frauenklinik.

Es war meine zweite Schwangerschaft, mein erstes Wunder hatte ich genau zwei Jahre zuvor, ebenfalls in der 10 SSW gehen lassen müssen.

Ich wollte doch nur den Herzschlag sehen. Da ich Kinderwunschpatientin war, kannte ich mich mit den Schallgeräten bestens aus.

Ich bat die Ärztin den Bildschirm zu drehen, so dass ich selbst ein Auge auf mein kleines Wunder werfen konnte. Während sie sagte: „Da gibt es noch nicht viel zu sehen“, dachte ich: „Was redet sie nur? Das ist die Liebe meines Lebens“.

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Unser Sternenkind Leonhard




Dies ist meine 2. Schwangerschaft.
In der 7.SSW wurde bei mir diese Schwangerschaft bestätigt. Bis zum nächsten Termin in 4 Wochen war mir schon sehr schlecht, ich musste mich schon ziemlich ausruhen. Ich bekam schon ab der 8. Woche Infusionen mit Kochsalz und Vitaminen, wobei ich noch dachte das sich das hoffentlich bald legen würde.
In der 11.SSW beim ersten richtigen Ultraschall hat mein Frauenarzt dann gesagt er wisse nicht ob ich mich jetzt darüber freuen werden aber : Der Embryo hätte sich eingenistet und das Herz schlägt und es seien wohl Zwillinge.
Ich war mega begeistert! Hab mich trotz der starken Übelkeit sehr über diese Nachricht gefreut! Ich muss dazu sagen, ich habe selber eine Zwillingsschwester (zweieiig) und jüngere Schwestern (zweieiig) die ebenfalls Zwillinge sind und noch einen Bruder.
Mein größter Traum war es, eineiige Zwillinge zu bekommen. Ich liebe es ein Zwilling zu sein.

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